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Magie

Datum: 24.10.2000 | Anpassung am 01.01.2005

Die Magie bezeichnet meiner Meinung nach alles, was mit einer willentlichen Veränderung von Gegebenheiten zu tun hat.

Zum Beispiel kann man die Beziehung zu einem Menschen, den man nicht leiden kann, durch Magie derart verbessern, daß man ihm ganz natürlich und sogar mit Liebe entgegentreten kann. Daß ihn dies natürlich extrem verwundern wird, ist wohl klar. Wenn du dabei aber vielleicht auch noch der einzige bist, der ihm so begegnet, so sei dir sicher, daß er sich dies fürs Leben merken wird und wenn du dies vertiefst, kannst du einen Freund erhalten, wie es keinen besseren gibt.

Magie ist nicht nur das, was man in Fernsehsendungen sieht, wo immer eine großartige materielle Begleiterscheinung zutage tritt, sondern die allermeiste Magie ist nicht sichtbar. Nur ihre Wirkungen sind sichtbar. Magier, welche die Materie verändern können, sind meiner Meinung nach sehr, sehr selten geworden. Dies ist meiner Meinung nach sehr bedauerlich, obwohl dies wohl unumgänglich war, um der Menschheit eine Entwicklung zu ermöglichen, welche diese Themen ausklammert und sie so gezwungen war, sich mit den grundlegenden Problemen ohne Ablenkung zu beschäftigen und diese zu meistern, da zum Beispiel ein magisch bewanderter Mensch, welcher die Grundregeln des Zusammenlebens nicht verstanden hat, einfach eine zu große Plage wäre.

Trotzdem ist es natürlich möglich, die Materie zu beeinflussen.

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Magie ist natürlich und alltäglich und wird unbewußt von allen Menschen genutzt, soweit sie ihren Ausdruck gelernt haben. Leider ist dies fast immer unbewußt und oft auch für den Menschen unangenehm, so daß seine Magie Amok läuft und Dinge tut, die man nun gar nicht gerne möchte. Magie besteht aus zwei Komponenten, einmal aus einer Qualität, die man ausdrücken oder wandeln möchte und einer Quantität, d.h. der Kraft, die dahintersteht und die die Wirkung auslöst. Leider ist im Zuge der Individualisierung der Menschheit die Quantität weitestgehend verschwunden, was natürlich auch gute Gründe und Folgen hat, doch es ist heute schwerer als in der Vorzeit sie zu erhalten und zu pflegen.

Was ich damit sagen will, ist einfach, das es schwieriger als früher ist, Quantität zu erhalten und auch zu halten, da viele Menschen ihre Kraft wegfließen lassen in alles, was auf sie einströmt. Gedanken, die an sie herantreten, müssen von ihnen gedacht werden, ohne dass sie bemerken, wie Kräftezehrend das ist. Sollten sie das nicht mehr tun, erhalten sie große Macht, genannt den freien Willen. Ansonsten ist man nicht mehr als ein Tier, daß in seinem Bewußtseinsstrom vorangetrieben wird und eigentlich keinen freien Willen hat und nur reagiert. Selbst wie Aktionen aussehende Handlungen sind dann nur Reaktionen, da sie nicht anders können.

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Datum: 6.1.2001

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